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ÖOG Presseaussendung: Misshandlungsvorwürfe im Bundesheer
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Presseaussendung
10. Dezember 2004

Misshandlungsvorwürfe im Bundesheer

ÖOG lehnt Vorfälle entschieden ab, warnt aber vor Pauschalverurteilung

Die Österreichische Offiziersgesellschaft (ÖOG) lehnt diskriminierendes Verhalten und unangebrachte Ausbildungsmethoden grundsätzlich und entschieden ab. Sie tritt daher für eine umfassende Aufklärung der Vorfälle in Freistadt und Landeck sowie deren Hintergründe ein. Diese Vorfälle dürfen aber keinesfalls zum Anlass genommen werden, das Bundesheer pauschal zu verurteilen, wie dies bereits vereinzelt geschieht. Denn das Fehlverhalten einiger weniger darf nicht dazu führen, dass die hervorragenden und durchwegs von der Gesellschaft anerkannten Leistungen tausender Soldaten dabei vergessen werden.
Zweifellos geben die bedauerlichen Vorfälle einen erheblichen „Denkanstoß“ und die fordern vor allem die „innere Reinigungskraft“ des Bundesheeres. Es ist aber aufs Schärfste zu verurteilen, wenn manche Politiker daraus sofort billiges Kapital schlagen wollen, indem sie über die Medien die Ablöse von Offizieren fordern. Dies ist nicht nur eine völlig unzulässige Einmischung in die Aufgaben eines Ministers, sondern viel mehr eine absolut inakzeptable öffentliche Vorverurteilung.
Denn so wie sich unsere Gesellschaft völlig zu Recht ein einwandfreies und korrektes Verhalten aller Angehörigen des Bundesheeres erwarten darf, müssen sich auch umgekehrt alle Soldaten darauf verlassen können, als Bürger dieses Staates, für den sie sich täglich einsetzen, behandelt zu werden. Dies bedeutet auch, dass sich die obersten politischen Verantwortungsträger nicht nur als „Ankläger“, sondern auch als loyale Dienstgeber verstehen und verhalten.


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