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Grundsatzinformation zur Europäischen Sicherheitspolitik

Die NATO - Gestern - Heute - Morgen

Mit der Unterzeichnung des Brüsseler Vertrages im März 1948 erklärten 5 westeuropäische Staaten (Belgien, Frankreich , Luxemburg, Niederlande und das Vereinigte Königreich) vor dem Hintergrund Russischer Expansionspolitik, ein gemeinsames Verteidigungssystem zu entwickeln. .

Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada sowie die Einladung zur Teilnahme von Dänemark, Island, Italien, Norwegen und Portugal kulminierten in der Unterzeichnung des Vertrages von Washington am 4. April 1949. 1952 traten Griechenland und die Türkei bei, 1955 Deutschland und 1982 Spanien.

Die NATO Erweiterung 1999, zum 50 jährigen Bestehen der Allianz, stellte einen Höhepunkt der 1989 in Europa eingeleiteten friedlichen Transformation dar, wurden doch mit Tschechien, Polen und Ungarn drei Staaten des ehemaligen "Warschauer Paktes", des früheren Gegners also, aufgenommen. Nach der Erweiterungsrunde 2004 bei der Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, die Slowakei und Slowenien dem Bündnis beitraten zählt die NATO heute 26 Mitgliedsstaaten, von denen insbesondere Frankreich und Island (keine eigenen Streitkräfte) eine Sonderrolle einnehmen.

Während die Zeit zwischen 1949 und 1989 (der "Kalte Krieg") maßgeblich von der Ost - West Konfrontation zwischen NATO und "Warschauer Pakt" gekennzeichnet war und sich die NATO unter massiver Abstützung auf die transatlantischen Verbindungen zur Verteidigung Europas rüstete, brachte der Zerfall der UDSSR und des "Warschauer Paktes" drastische Veränderungen.

Schien es vorerst, als sei der NATO der Feind abhanden gekommen, so wurde mit dem "Neuen Strategischen Konzept" am Gipfel von ROM 1991 eine neue Ära der Kooperation und des Dialoges mit den ehemaligen Gegnern eingeleitet. Diese Entwicklungen wurden insbesondere auf den folgenden Gipfeltreffen von Madrid und Paris (beide 1997) sowie Washington (1999), Prag (2002) und Istanbul (2004) kontinuierlich weiter entwickelt und verfeinert.

 

Erstellt und aktualisiert von ObstdG August Reiter

 

 

 

 

 


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